14. April 2017

Testbericht - LiitoKala Lii-202 Ladegerät

Ich sollte für einen befreundeten Dampfer ein günstiges Ladegerät für 18650-Akkus mit 2 Schächten besorgen. das LiitoKala Lii-202 wollte ich ohnehin schon länger testen.

Das Ladegerät kam mit leicht deformiertem Karton in einer, für China-Sendungen typischen, Plastiktütenartigen Verpackung an.



Der Inhalt war aber unbeschädigt. In dem Karton befanden sich das Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel und eine Anleitung auf chinesisch und englisch.






Das Ladegerät hat neben dem Micro-USB-Eingang auch eine USB-Ausgang (5V, 1000mAh), an dem man z.B. zusätzlich ein Handy o.ä. laden kann. Das macht eigentlich nur Sinn, wenn man gerade nur ein USB-Netzteil zur Hand hat und neben den Akkus noch ein weiteres Gerät laden möchte.


Das Ladegerät kann folgende Akku-Typen laden:
  • Li-Ion: 18650, 18490, 18350, 17670, 17500, 16340(RCR123), 14500, 10440
  • NiMH/NiCD: AA/AAA
  • LiFePO4
Achtung: Li-Ion-/NiMH-/NiCD-Akkus werden vom Ladegerät autromatisch erkannt. Bei LiFePO4-Akkus muss der Lademodus manuell umgestellt werden. Da ich keinen LiFePO4-Akku zur Hand hatte, konnte ich das Umschalten nicht testen.

Will man wissen, wieviel Restenergie die Akkus haben, legt man sie in die Ladeschächte, ohne das Ladegerät mit dem Netzteil zu verbinden. Dann wird die Restenergie für 5 Sekunden angezeigt.


In diesem Fall hat der linke Akku 0-25% und der rechte 25-50% Restladung.

Verbindet man das Ladegrät mit einem USB-Netzteil (empfohlen wird ein Netzteil mit 2000mAh Ladestrom), wird für 5 Sekunden der Akku-Typ mittel der LEDs angezeigt. Dann beginnt auch schon der Ladevorgang.


Das Ladegerät lädt die Akkus standardmäßig mit 500mAh. Wenn man es eilig hat, kann man den Ladestrom auf 1000mAh erhöhen. Dazu schließt man das Ladegerät ohne eingelegte Akkus an das USB-Netzteil an. die "0.5A"-LED beginnt zu leuchten. Hält man jetzt die "Mode"-Taste für 2 Sekunden gedrückt, leuctet die "1A"-LED. Will man wieder auf 0,5A: "Mode"-Taste wieder 2 Sekunden gedrückt halten. Dann kann man die Akkus einlegen.

Fazit

Das Ladegerät macht was es soll und ist schön kompakt z.B. für die Reise. Es hat ein CE-Zeichen und der Preis von 7,99 USD geht auch in Ordnung.

Vor mir eine klare Kaufempfehlung.

1. April 2017

Kobo Glo mit defektem Ein-/Ausschalter nutzen

Seit 3 Jahren nutze ich meinen Kobo Glo regelmäßig. Um so überraschter war ich, als er sich mit dem Ein-/Ausschalter nicht mehr in den Ruhemodus versetzen lies. Nach ein paar Minuten Nicht-Nutzung ging er dann zwar in den Ruhemodus, lies sich daraus aber nicht mehr aufwecken. Durch einen Reset mit einer Büroklammer startete er zwar wieder durch und war "wach", aber das kann ja keine dauerhafte Lösung sein.

Nachdem ich via Google Bilder vom Innenleben des Kobo Glo gesehen und festgestellt hatte, dass der Schalter offenbar nichts handelsübliches ist und ohne weiteres beschafft werden kann, kam mir die Idee ein sog. "Sleep-Cover" zu simulieren.

Der Kobo Glo enthät einen Magnetschalter (vermutlich einen Reedschalter), das Sleep-Cover einen eingenähten Magneten. Klappt man das Sleep-Cover zu, befindet sich der Magnet direkt über dem Magnetschalter und den Kobo Glo geht in den Ruhemodus. Klappt man das Sleep-Cover wieder auf, ist der Magnet nicht mehr über dem Magnetschalter und der Kobo wacht wieder auf.

Man kann sich jetzt entweder ein passendes Sleep-Cover besorgen, oder (wie ich) dieses simulieren. Dazu braucht man lediglich einen ordentlichen Magneten. Ich hatte aus einer Bestellung bei Aliexpress noch einen Neodym-Magneten übrig. Wer lieber in Deutschland bestellt, wird z.B. hier fündig.

Der Magnetschalter beim Kobo Glo befindet sich rechts unten, unter des Display. Der Magnet muss so positioniert werden, wie auf dem Bild:



 Wie das Ganze "live" aussieht, kann man sich in diesem Video ansehen:



25. März 2017

Notebook-Tisch für Bett, Sofa, ...

Ich bin neulich durch einen Eintrag auf www.gadgetwelt.de auf einen Notebook-Tisch aus China aufmerksam geworden. Da meine Freundin öfters mit Dem Notebook im Bett sitzt und es so auf die Bettdecke legt, dass auch garantiert alle Lüftungsschlitze verdeckt werden, habe ich ihr diesen Notebook-Tisch besorgt. Allerdings nicht, wie auf gadgetwelt.de verlinkt, bei ebay, sondern etwas günstiger bei Aliexpress. Dieses Angebot hatte außerdem den Vorteil, dass es den Versand aus Deutschlang anbot. Also bestellt und 2 Tage später via DHL geliefert.

Der Tisch kam stabil verpackt an und enthielt neben den Einzelteilen eine bebilderte englische Anleitung. Die Rückwand ist perforiert, damit das Notebook "Luft bekommt".



Zuerst klappt man die Beine auseinander, indem man die runde Arretierung an den Gelenken gedrückt hält:



Die Skala an den Gelenken sind eine gute Hilfe um bei beiden Füßen die Gelenke identisch ausrichten zu können, ohne lange herumzuprobieren.

Mit der beigelegten Schraube kann man optional die Mausablage auf der rechten Seite montieren. Links geht es leider nicht, daher ist der Tisch wohl eher für Rechtshänder geeignet.



Achtung: Ist die Mausablage montiert, lässt sich der Tisch nicht mehr vollständig zusammenklappen.

Die Platte und die Füße sind aus Metall, die Gelenke aus Kunststoff. Insgesamt macht es einen ordentlichen, standfesten Eindruck. Mein 17 Zoll-Notebook hält es problemlos aus.



Auf der beigelegten Anleitung befinden sich noch ein paar Beispiele, wie man den Tisch/Beine einstellen kann:



Es gibt den Tisch mit und ohne Lüfter auf der Unterseite. Ich habe hier die Variante mit Lüfter.



Der Lüfter wird mittels USB-Anschluss betrieben, was allerdings auf die Akkulaufzeit geht. Der Lüfter ist zwar hörbar, aber nicht störend. Allerdings gibt es hier Abzug in der B-Note, denn der Lüfter besitzt offenbar eine Unwucht, die den ganzen Tisch niederfrequent vibrieren lässt. Ich habe versucht, die Vibrationen in diesem Video darzustellen:



Fazit

Der Tisch macht was er soll. Für etwas mehr als 13€ und Versand aus Deutschland kann man hier praktisch nichts falsch machen. Mich persönlich stören zwar die Vibrationen (meine Freundin nicht), aber die Kühlung ist auch ohne Lüfter ausreichend.

18. Februar 2017

Sendungsverfolgung (Tracking) bei China-Shops

Bei Bestellungen in China ist Geduld angesagt. Wenn man keinen teuren Express-Versand, sondern nur einen (günstigen) "Sparversand" wählt, benötigt eine Sendung von China nach Deutschland 4-6 Wochen (in Ausnahmen bis zu 10 Wochen). Da möchte man schon einigermaßen auf dem Laufenden bleiben, wo das Paket gerade steckt.

Die chinesischen Händler verschicken über eine Vielzahl verschiedener Paketdienste. Da macht eine App oder ein Service Sinn, der möglichst viele Paketdienste unterstützt.

Ich persönlich schaue ungern manuell auf Websites nach, sondern lasse mich lieber automatisch durch eine App informieren.

Bis jetzt habe ich nur 2 brauchbare Apps zu diesem Thema gefunden:

Lieferungen (nur Android)

Lieferungen wird von Oliver Rennies entwickelt und deckt wirklich sehr viele Paketdienste ab, u.a. den für Gearbest-Kunden wichtigen sky56.cn.

In der App legt man die Sendungen mit Trackingnummer und Paketdienst an. Ab da prüft die App automatisch jede Stunde (Interval änderbar) ab, ob sich der Sendungsstatus geändert hat und informiert den Benutzer automatisch.

Bei Paketdiensten wie z.B. "Post China" sind die Tracking-Informationen auf Chinesisch. In diesem Fall tippt man einfach auf die Uhrzeit des Eintrags und dann auf "Übersetzen". Es wird der "Google Übersetzer" gestartet, der dann diesen Text übersetzt.

Es gibt die App als Kostenlos- und als Pro-Version. Die Kostenlos-Version ist meiner Meinung nach für China-Bestellungen vollkommen ausreichend. Die Pro-Version hat keine Werbung, eine automatische Synchronisation für Amazon- und ebay-Bestellungen und ein paar weitere Features, die ich persönlich nicht als notwendig betrachte.

Falls das Tracking bei einem Paketdienst nicht funktioniert, gibt es das Hilfe-Forum. Einfach einen Eintrag posten oder, falls bereits ein anderen Nutzer Probleme mit diesem Paketdienst gemeldet hat, dessen Eintrag mit der Information ergänzen, dass es hier ebenfalls nicht funktioniert.

Wenn man einen Paketdienst vermisst: Im Hilfe-Forum nachschauen, ob bereits jemand anderes nachgefragt hat, ob man diesen Paketdienst hinzufügen kann und dann diesen Eintrag ergänzen, dass man ihn ebenfalls gern hätte. Je mehr einen Paketdienst nachfragen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er hinzugefügt wird. Hat noch niemand diesen Paketdienst gefordert, einfach selbst ein entsprechendes Posting erstellen und hoffen, dass sich diesem genügend Leute anschließen.

Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es leider: Die App erkennt nicht automatisch anhand der Tracking-Nummer, um welchen Paketdienst es sich handelt. Das ist auch nicht immer möglich, da es mehrere Paketdienste gibt, die z.B. nur Zahlen verwenden.

Ich habe hier eine Liste angefangen, mit denen man manche Tracking-Nummern (als Regular Expression) den Paketdiensten zuordnen kann:

YunExpress:  YT[0-9]{16}
EMS China: LM[0-9]{9}CN
Post China: RF[0-9]{9}CN
Singapore Post: RB[0-9]{9}SG
Sky56/DHL: [0-9]{12}
Chronpost: XJ[0-9]{9}JF

Falls jemand weitere Zuordnungen von Tracking-Nummern zu deren Paketdiensten kennt, würde ich mich auf einen Hinweis in den Kommentaren freuen.

Ansonsten halte ich "Lieferungen" für ausgesprochen gelungen und es ist derzeit mein Favorit.

17Track (für Android, iOS und Windows)

17Track aggregiert ebenfalls die Sendungsverfolgung von über 220 Paketdiensten. Es ist in großen Teilen identisch mit "Lieferungen", war aber bei mir unzuverlässiger, was die automatische Benachrichtigungen anging. Tagelang hat es sich nicht gemeldet, dann manuell gestartet und siehe da: reihenweise Änderungen. Dies, und die fehlende Unterstützung von sky56.cn, waren letztendlich der Ausschlag, mich für "Lieferungen" zu entscheiden.

Im Gegensatz zu "Lieferungen" erkennt die App viele (nicht alle) Paketdienste anhand der Tracking-Nummer.

Fazit

Android-Nutzern empfehle ich "Lieferungen" aufgrund der besseren Zuverlässigkeit und der Unterstützung von sky.cn. Bei iPhone- und Windows-Nutzer kommt leider nur "17track" zur Verfügung.

22. Januar 2017

Mobilen Datenverbrauch pro App steuern - Xiaomi Handys

Manchmal fragt man sich: Wo ist mein ganzes mobiles Datenvolumen hin? Man schreibt hin und wieder eine Email, schickt ein paar WhatsApp-Nachrichten und plötzlich schlägt z.B. 3G Watchdog Alarm, dass das Mobile Datenvolumen fast aufgebraucht ist.

Xiaomi-Smartphones werden standardmäßig mit MIUI (angepasstes Android) ausgeliefert und bieten bei dieser Problematik eine interessante Lösung.

Datenverbrauch anzeigen lassen


Zuerst geht man auf "Sicherheit":




Dann auf "Datenverbrauch":



Jetzt auf "Verbrauchsstatistiken":



Nun sieht man das Datenvolumen, das die Apps jeweils verbraucht haben. In diesem Screenshot wird der Verbrauch des mobilen Datenvolumens von SIM-Karte 1 angezeigt. Da sich in diesem Handy keine SIM-Karte befindet, wird auch kein Verbrauch angezeigt. Tippen wir also rechts oben auf die beiden gegenläufigen Pfeile:



Unten erscheint ein Auswahlmenü, bei dem wir zwischen "Datenverbrauch" (mobiles Datenvolumen) und "WLAN-Nutzung" (Datenverbrauch im WLAN) wählen können. Hier auf "WLAN-Nutzung" tippen:




Jetzt wird der Datenverbrauch im WLAN pro App aufgeschlüsselt.


 
Wäre eine SIM-Karte eingelegt, würde das analog wie hier aussehen.

Datenverbrauch je App beschränken

Wir gehen (wieder wie oben) auf "Sicherheit" und dann auf "Datenverbrauch". Dann aber auf "Datenverkehr einschränken":



Jetzt werden alle installieren Apps (bis auf die System-Apps) angezeigt:



Hier kann man dann in den beiden rechten Spalten "Mobil" und "WLAN" für jede App einstellen, ob sie nur mobil/nur im WLAN/mobil und im WLAN in's Internet darf.

Tippt man oben auf "System", werden die einzelnen System-Apps angezeigt:



Hier kann man aber lediglich auswählen, ob sie das mobile Datenvolumen nutzen dürfen. Eine Beschränkung, das WLAN nicht zu nutzen, gibt es offenbar nicht:



Zu guter Letzt noch ein Tipp: Man will ja nicht unbedingt für jede neu installierte App durch obige Einstellungen gehen und den Netzzugriff individuell beschränken. Deshalb tippen wir jetzt rechts oben auf das Zahnrad mit dem Haken:



Jetzt kann man auswählen, wann die danach installierten Apps standardmäßig in's Internet dürfen:



Man kann natürlich trotzdem nachträglich für jede App die individuelle Erlaubnis ändern.

5. Januar 2017

China-Shop: Gearbest

Gearbest ist einer der seriösen Shops mit eigenem Sortiment. Gearbest bietet ein breites Produkt-Spektrum an, konzentriert sich aber dabei überwiegend Elektronikartikel an, wie Handys, Tablets, Quadcopter und Zubehör.

Preise und Versand.

Gearbest hat insgesamt gut Preise, kann allerdings mit den Tiefpreishändlern von Aliexpress nicht ganz mithalten. Wirklich spannend wird Gearbest, wenn es um Versand und Zoll geht. Gearbest bietet die Versand-Option "Germany Express" an. Diese ist z.B. bei Handys meistens kostenlos.

"Germany Express" hat 2 Vorteile:
  • Paketlaufzeit beträgt ca. 10 Werktage (also 2 Wochen ohne zusätzliche Feiertage)
  • Die Verzollung bzw. die Einfuhrumsatzsteuer übernimmt Gearbest, d.h. es entstehen keine weiteren Kosten durch den Zoll.
Das Tracking bei "Germany Express" startet in China, endet in London und läuft über Beishisheng Logistics - sky56.cn. Sobald es in London ist, kann es nur mittels DHL getrackt werden.
Achtung: In London kann das Paket durchaus mal 5 Werktage Aufenthalt haben, bis es im DHL-Tracking auftaucht.
Ich hatte einmal den Fall, dass ein Paket 7 Tage in London liegen blieb. Als es dann noch von einer Gearbest-Bestellung, die ich 4 Tage nach der ersten gemacht hatte, "überholt" wurde und im DHL-Tracking zu sehen war, habe ich bei Gearbest ein Support-Ticket aufgemacht. Gearbest versprach nachzuhaken und tatsächlich war das Paket 2 Tage später im DHL-Tracking zu sehen.
Was genau schief lief, kann ich nicht sagen, aber Gearbest kümmert sich auf Ansage sehr zeitnah darum, wenn das Paket länger als 7 Werktage in London liegt.

Gearbest bietet verschiedene Zahlungsmethoden an, u.a. Paypal und Kreditkarte. Ich empfehle jedem, mit Paypal zu bezahlen. Sollte es in den ersten 180 Tagen Probleme geben, kann sich Gearbest mit dem Paypal-Käuferschutz herumschlagen.

Spezialfall "Xiaomi-Handys"

Ich habe bis jetzt (09.11.2016) insgesamt 3 unterschiedliche Xiaomi-Handys bei Gearbest bestellt. Auf wirklich jedem Handy war keine Original-Firmware (ROM) installiert, sonder eine sog,. "Shop-ROM".

Die Firmware war dahingehend manipuliert:
  • Bei allen Handys war die interne Update-Funktion so manipuliert, dass keine Updates angezeigt wurden, obwohl definitiv Updates vorhanden waren.
  • Bei einem Handy (Xiaomi Note 2) schlug der Scanner "Malwarebytes" an und meldete einen Trojaner.
In div. Foren liest man, dass die Firmware nach einer "Schamfrist" von ca. 14 Tagen anfängt, Werbung einzublenden. Für alle Eltern: Da ist auch jugendfreie Werbung dabei!

Ich habe daraufhin den Gearbest-Support kontaktiert. Dieser meinte lediglich, dass es keine andere Firmware für dieses Modell gäbe (Falsch!) und, dass das Handy ja an sich funktionieren würde.
Ich habe das Handy daraufhin erfolgreich geflasht. Danach war der Trojaner verschwunden und es werden wieder regelmäßig System-Updates gefunden und installiert.

Ich weiß nicht, ob Gearbest diese "Politik" auf bei anderen Herstellern fährt, aber als gut gemeinter Rat: Wer bereit ist sein Handy selbst mit einer offiziellen Firmware zu flashen, kann bei Gearbest bedenkenlos einkaufen. Allen anderen rate ich ab, bei Gearbest Xiaomi-Handys zu bestellen!

Wichtig:  Laut AGBs von Geerbest erlischt die Garantie, wenn man das Gerät rootet oder flasht.
Ich habe gerade einen Garantiefall mit defektem Touch-Screen. Sobald der Fall durch ist, werde ich berichten.

In diesem Blog habe ich Anleitungen zum Flashen von Xiaomi-Handys geschrieben. Wenn man sich daran hält, kann praktisch nichts schiefgehen.

Gearbest an eine Packstation liefern lassen

Update: Leider versendet Gearbest inzwischen mit Hermes statt Gearbest. Somit fällt die Lieferung an die Packstation leider weg. Angeblich plant Hermes die Lieferung bis zur Haustüre einzustellen und die Pakete stattdessen in Geschäfte zur Abholung liefern. Sobald ich was näheres dazu erfahre, gibt es hier ein Update.




Gearbest bietet hat die zollgünstige Variante "Germany Express" an. Dabei wird das Paket von China via Sky56 nach London verschickt. Von da aus geht es mit DHL weiter.

Da ich berufstätig bin, klingelt der DHL-Kurier immer, wenn ich bei der Arbeit bin und ich kann das Paket erst am nächsten Tag in der Filiale abholen: DHL-Kurier klingelt Zuhause -> Keine da -> Nimmt es wieder mit -> Bringt es am nächsten Tag zur Filiale -> Ich beeile mich rechtzeitig in der Filiale zu sein, bevor sie schließt.

Deshalb habe ich mich als Packstationskunde registriert. Somit kann ich das Paket ganz ohne Stress nach der Arbeit abholen. Jedoch liefert Gearbest leider nicht direkt an eine Packstation, aber mit einem Trick geht es dann doch:

Zunächst registriert man sich bei www.paket.de als Packstationskunde. Sobald man seine Postnummer und die "Goldkarte" hat, kann es losgehen.

Jetzt loggt man sich bei Gearbest ein und geht in sein Adressbuch:

Bei "Street address" hat man 2 Eingabefelder. In das erste schreibt man, wie gewohnt, seine Straße und Hausnummer. In das zweite Feld schreibt man seine Postnummer, die man nach der Registrierung unter www.paket.de bekommen hat.

Sobald das Paket von DHL übernommen wurde, bekommt man eine Email von paket.de/DHL mit einer entsprechenden Information.

Jetzt loggt man sich unter www.paket.de ein und sieht das Paket in der Übersicht:

Nicht irritiert sein: Der aktuelle Logistik-Dienstleister von Gearbest in Deutschland ist "Lomeway".
Nun rechts von dem Eintrag auf "Zustellservice wählen" klicken.

Jetzt sieht man rechts die Änderungoptionen. Das Paket kann hier z.B. auch einem Nachbarn zugestellt werden, aber wir wollen es in einer Packstation abholen. Deshalb klickt man jetzt rechts unten auf "An Packstation liefern":


Nun gibt man die Postleitzahl der Packstation ein, an die geliefert werden soll:


Man gelangt auf eine Karte der in der Region verfügbaren Packstationen:


Entweder wählt man die Packstation auf der Karte aus, oder in der Liste unterhalb der Karte.
Dann einfach auf  "Packstation übernehmen" klicken.

Jetzt noch einen Haken bei den AGBs setzen und auf "An Packstation liefern" klicken.

Das war's:


Sobald das Paket in der Packstation geliefert wurde, wird man per SMS informiert und kann es abholen.

Wichtig: Die Umleitung an Packstation/Filiale funktioniert (bei allen DHL-Sendungen) nur, solange sich das Paket zwischen Start- und Ziel-Paketzentrum befindet. Hat es (lt. Tracking) bereits das Ziel-Paketzentrum erreicht, kann man nur noch Abstellort oder Wunschnachbar auswählen.

Sollte sich statt einer Packstation nur eine Postfiliale in der Nähe befinden, kann man das Paket auf dieselbe Weise auch direkt an diese liefern lassen. Man muss zwar trotzdem zur Filiale aber man spart sich den Tag Wartezeit.